|
Am Ostermontag dem 9. April 07 fand wieder der traditionelle Emmausgang statt. Dieser Brauch erinnert an die Begegnung des auferstandenen Herrn Jesus Christus mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Emmaus.
In Auersthal wurde dieser uralte Brauch vom Dorferneuerungsverein wieder belebt und findet nun schon einige Jahre regen Zulauf.
So fanden sich heuer bei strahlend, mildem Frühlingswetter über 160 Personen jeden Alters ein, die den Weg in der erwachenden Natur mitgingen. Ebenfalls mit dabei unser Herr Pfarrer Bock und Hr. Bürgermeister Fürhacker.
Herr SR Fritz stellte auch heuer wieder einen neuen Weg zusammen und führte in bewährter Manier durch Feld, Wald und Flur.
Treffpunkt war heuer der ehemalige Bad-Parkplatz. Nach einer kurzen Begrüßung und einigen Worten zum Bäckerkreuz ging der Weg durch das Biotop zur Marienkapelle. Hier machte Hr. Fritz besonders auf die Bedeutung der Bildstöcke in früher Zeit aufmerksam und erinnerte, dass in in der Vergangenheit kaum jemand bei einem Marterl oder einer Kapelle vorbeiging ohne sich zu bekreuzigen. Leider ist das in der heutigen, motorisierten Zeit nicht mehr üblich und gerade deswegen wurde hier ein Gebet gesprochen.
Weiter führte der Weg bergan zum “Biri”, wie die Äcker an der Auersthaler Gemeindegrenze genannt werden. Bei herrlichem Blick auf die Äcker, Weingärten und zurück auf den Ort mit Kirche, Lagerhausturm und den neuen Windrädern machten sich die zahlreichen Wanderer auf zum Kaiser-Marterl. Dieses wurde zum familiären Dank von der Familie Kaiser errichtet.
Auf dem freien Feld war es etwas windig und so freuten sich alle, als es nun in den Hochleithenwald hinein ging. Gleich bei der ersten Weggabelung erläuterte Hr. Fritz einiges über den Baumbestand und die bewegte Geschichte dieses herrlichen Waldes.
Nach einigen hundert Metern im sog. Semmlergraben befindet sich das Luger-Kreuz. Es erinnert an den tragischen Tod des Hr. Johann Luger, der am 20. 10. 2005 bei Holzarbeiten im Hochleithenwald plötzlich und unerwartet verstarb. Zum Gedenken and Hr. Luger wurde von seinem langjährigen Freund Hr. Karl Hirschböck unter Mithilfe des Hr. Leopold Hager an dieser Stelle ein Gedenkkreuz errichtet. Hier befand sich nun heuer die Labestelle des Dorferneuerungsvereines. Die Jagdhorngruppe umrahmte die Worte und Erläuterungen des Hr. Fritz und ein gemeinsames Gebet beschloss die feierliche Zusammenkunft an diesem Ort.
Den Abschluss dieses herrlichen Tages fanden viele bei einem Glaserl Wein und einer Stärkung am Wunderberg.
Die gesamten Fotos vom Emmausgang 2007 finden sie >>HIER<<
|